Behinderte

Wir machen Sie (wieder) mobil

Zwei grundlegende Fälle sind zu unterscheiden:

a) Sie sind körperlich behindert und möchten den Führerschein erwerben

Da die Verwaltungsbehörde die körperliche und geistige Eignung eines jeden Fahrerlaubnisbewerbers, zum Führen von Kraftfahrzeugen prüfen muß, benötigt sie die Hilfe von Fachleuten.

1. ein Amts- oder fachärztliches Gutachten (besser ist immer der Facharzt)

Dieses Gutachten ist die Grundlage für alle eventuellen weiteren Untersuchungen

und/oder

2. das Gutachten eines amtlich anerkannten Prüfers oder Sachverständigen für den Kraftfahrzeugverkehr

Der Sachverständige schlägt der Verwaltungsbehörde die Beschränkungen und Auflagen, die zur sicheren Führung des Kraftfahrzeuges notwendig sind, vor

und/oder

3. bei Besonderheiten im Einzelfall ein Medizinisch Psychologisches Gutachten

Insbesondere bei Schädel-Hirn-Trauma, spastischer Lähmung, Schlaganfall, Multiple Sklerose u. ähnlichen Erkrankungen.

Erst wenn das/die Gutachten bei der Verwaltungsbehörde vorliegen, kann über Ihren Antrag entschieden werden. Lassen Sie sich auch von dem jeweiligen Gutachter immer ein Originalgutachten aushändigen.

b) Sie besitzen schon eine Fahrerlaubnis

und sind durch Krankheit oder Unfall in der Führung des Kraftfahrzeuges eingeschränkt.

Es liegt in Ihrer Verantwortung, dafür zu sorgen, dass Sie das Fahrzeug sicher im Verkehr führen können. Kommt es trotz geeigneter Umbauten (die im Fahrzeugschein eingetragen werden müssen) zu einem Unfall, liegt die Beweisführung, dass Sie das Fahrzeug sicher führen konnten, bei Ihnen. Unabhängig von der Schuldfrage.

Liegt jedoch ein Gutachten vor und somit auch ein Eintrag im Führerschein, so muß die Gegenseite beweisen, dass der/die Behinderte trotz Umbau das Fahrzeug nicht sicher führen konnte.

Es ist also sinnvoll, sich freiwillig einer Begutachtung zu unterziehen, zumal die Behörde in jedem Fall die Begutachtung anordnen muß, wenn sie von der Behinderung erfährt (Polizeikontrollen, Unfall).

Es gibt noch einen weiteren Grund, sich freiwillig der Begutachtung zu unterziehen. Ein möglicher Kostenträger bezuschusst die Umbauten nur, wenn ein Gutachten vorliegt und die Eintragung im Führerschein erfolgt.

Gerne stehen wir Ihnen für die Beantwortung weitere Fragen zur Verfügung und sind Ihnen bei der Antragstellung behilflich. Für Ihre Ausbildung steht ein Audi A6 Avant mit entsprechenden Sondereinbauten zur Verfügung.

Die Ausstattung beinhaltet zur Zeit ein zusätzliches

  • Linksgas sowie ein
  • Gas-Bremsgerät für die Handbedienung,
  • Handbedienung und
  • einen Drehknopf

Bei Bedarf können weitere Veränderungen vorgenommen werden.

Die Ausbildung kann auch in einem Intensivkurs durchgeführt werden. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne und stellen mit Ihnen gemeinsam einen individuellen Ausbildungsplan auf.

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